Der geschmierte Ball

 

„Der geschmierte Ball“

(…denn selig sind die Armen)

Ich habe seit langer Zeit mal wieder den ´kicker` gelesen und die neuesten Nachrichten um die WM-Vergaben verfolgt.

Was geht denn im Moment mal wieder bei unserem geliebten Volkssport Nr. 1 ab?

Aber im Grunde genommen hat sich ja nichts geändert. Es wird beschissen, betrogen und geschmiert was das Zeug hält. Das Sommermärchen 2006 war wohl doch eher ein gekauftes Betrugsszenario.

Angefangen hat alles mit unserem allseits beliebten Waldemar H., der ohne seinen vor langer Zeit verlorenen Bart mal wieder in der Öffentlichkeit stehen wollte. Ich nehme an, diesen Auftritt hat er sich gut bezahlen lassen. Wenn da mal nicht die Blätter aus der Schweiz ihr Geld mit im Spiel hatten…

Auf der Vereinshomepage meiner Nelsons ist das schon mit einer Art Prostitution gleichgesetzt worden. Da heißt der große Geldverband nur noch FIFAP (Fédération Internationale de Football et Prostitution); denn dort befinden sich die Zuhälter die den Fußball einfach für das meiste Geld verkaufen. Egal ob es eine WM oder eine EM ist. Egal, ob einfache Arbeiter in einem Wüstenstaat unentgeldlich und glücklich vor-sich-hin-bauen oder nicht.

Die Kooperation mit der Politik und der herrschenden Macht wird gesucht und gefunden, um den Sport noch weiter nach vorne zu bringen. Schließlich soll doch jeder am Fußball teilhaben können.

Ich nenne sowas Betrug! Betrug ist nämlich das Synonym für Manipulation und Abzocke. Bekannt übrigens wie bereits erwähnt aus der Politik.

Der Betrug ist heutzutage ein weit verbreitetes Geschäftsmodell. Auch VW ist da übrigens ganz dick im Geschäft. Die Verbindung zum Fußball erkennt man ja schon an deren Firmenwappen, das von der Form einem Ball sehr ähnlich ist.

Beim Betrug werden die Menschen im Grundsatz der Pleite nähergebracht. Das ist aber nur auf dem ersten Blick negativ; denn der materialfreie Zustand der Pleite ist doch des Glückes Basis.

Die Betrüger opfern sich dabei sogar selbst für alle anderen Menschen auf; denn sie können nicht an diesem Glück teilhaben. Irgendwer muss ja reich sein, sich die Taschen voll Geld stopfen und anderen das Glück bescheren.

Wie lief das eigentlich zu meiner aktiven Zeit bei Hattrick ab? Wer steckt sich denn da die horrenden Supporterbeiträge ein? Aber es steht ja schon in der Bibel: „Selig sind die Armen!“

Betrug und Bestechung gehen da Hand in Hand. Es ist daher wohl kein Zufall, dass beide mit demselben Buchstaben beginnen.

Dabei kommt die Bestechung (´Corruptioni`) ursprünglich aus Italien und ist dort der Volkssport Nr. 1. Oft wird diese Art der Geldverschiebung auch Spende (z.B. Parteispende) genannt, damit die Bestechung einem subjektiven guten Zweck dient und somit moralisch richtig ist. Diese Bestechung ist zwar in vielen Ländern strafbar, jeder kann sich aber mit Geld freischmieren…

Zu dieser Zeit ist auch der Begriff ´Schmiergeld` entstanden. Das ist nämlich der Begriff für die weltweite inoffizielle Zweitwährung. Der Zweck des schmierigen Geldes ist die sogenannte `Reinwaschung`. Deshalb wird dieses Geld auch im Duden unter den Reinigungsmittel geführt.

Wer sich irgendwo dreckig gemacht hat, kann sich damit abwischen oder auch abschmieren. Das eindeutigste Währungssymbol für dieses Schmiergeld ist übrigens folgendes Zeichen:

Vereinzelt kann es aber auch so aussehen: $

 

Wir alle wissen ja, dass so ein Schmiergeld neben Alkohol die Lösung aller Probleme ist. Hab ich keine WM, kaufe ich mir eine. Klingt einfach, ist es auch.

Franz B., Günter N., Theo Z. und Wolfgang N. sei Dank. Ohne Euch hätten wir kein Sommermärchen gehabt, hätten keine Trikots zu Spottpreisen gekauft und auch nicht Millionen von Litern Alkohol getrunken.

Wer übrigens am besten bescheißt…ähm schmiert, kann es weit bringen. Manche sogar bis an die Spitze einer kriminellen Vereinigung wie die FIFAP oder in irgendeine Regierungsposition. Ich habe gehört, dass es sogar bei verschiedenen Doktorarbeiten zu kleineren Zahlungen gekommen sein soll, um halt diese 2 Buchstaben vor seinem Familiennamen im Bundespersonalausweis zu bekommen.

 

Um diesen Vorgängen eine entsprechende Plattform zu geben, damit die profane Öffentlichkeit daran teilhaben und mitleiden kann, wurde die ´Wild-Zeitung` und der Begriff „Schmiergeldaffäre“ erfunden. Im weiteren Verlauf der Geschichte zeigte sich dann, dass dafür eigens sogenannte „Schmiersteueroasen“ errichtet wurden, damit wenigstens vom äußeren Schein her alle Bürger glücklich sind. Frei nach dem Motto: Sollen doch die anderen mit dem Geld unglücklich sein und sich opfern.

Aber Vorsicht; denn die Erde ist schließlich auch eine Art Ball und kann geschmiert werden. Ich glaube aber, sie dreht sich einfach weiter und lässt manchen Menschen auch in Zukunft genug Raum, andere zu beglücken. Und das ist doch das, was zählt, oder?

Bitte schmiert alle weiter und macht mich glücklich; denn selig sind die Armen…

 

Viele Grüße aus der scheinbar sauberen Weste

von Eurem joeniel  😉

 

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Dieser Artikel stammt von:

Joeniel
Joeniel

Hallo zusammen. Auch mit über 50 unterstütze ich Veithi bei seinem tollen Hattrick-Projekt HMC als Redakteur unter dem Pseudonym joeniel. Einmal im Monat könnt ihr hier bei HMC die Glosse lesen, in der alle wichtigen Themen schonungslos auf den Tisch kommen. Ich bin glücklich liiert und freue mich meines Lebens. Wohnhaft bin ich im schönen Ruhrgebiet und habe außer der Glosse keine weiteren Hobbys…Ich bin ja auch fast schon im Ruhestand!

Viele Grüße von Eurem joeniel

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