Der heilige Rasen

 

„Der heilige Rasen“

(oder: Der tiefe Griff in die Trickkiste)

 

Nach einem langjährigen Studium und der Auswertung meiner Ligaheimspiele seit meinem Einstieg bei Hattrick im Jahre 2011 kann ich unseren Lesern nun die bahnbrechenden Ergebnisse meiner Analysen mitteilen.

Soviel schon einmal vorweg. Die Ergebnisse werden die gesamte Hattrick-Welt auf den Kopf stellen; denn um meine Heimspiele zu gewinnen, habe ich ganz tief in die Trickkiste gegriffen und Angie immer (!) überlisten können.

Ich nehme an, es hat von Euch noch niemand besonders auf die Spielfläche in Eurem Hattrick-Stadion geachtet, oder?

Also aufgepasst:

Wie wir alle wissen, handelt es sich bei Euren Stadien ja eigentlich um einen Sportplatz nach DIN 18035-1 (Sportplätze, Teil 1: Freianlagen für Spiele und Leichtathletik, Planung und Maße) mit einem Fußballfeld. Bei einem Sportplatz handelt es sich aber erst um ein richtiges Stadion, wenn er Zuschauertribünen besitzt. Ein reiner Fußballplatz ohne diese Tribünen sowie besondere Ausstattung wird umgangssprachlich dann auch schon einmal als Bolzplatz bezeichnet.

Die Größe einer Einheit Fußballfeld variiert allerdings sehr stark. Es kann sich dabei theoretisch um eine Fläche von 90 mal 45 Metern bis zu 120 mal 90 Metern handeln. Üblicherweise gibt man die Größe aber einfach „so groß wie ein Fußballfeld“ an.

Das hat aber für mein Studium aber eine eher untergeordnete Rolle gespielt.

 

Entscheidend ist aber Euer Rasen im Stadion; denn als Rasen bezeichnet man gemeinhin eine Fläche, auf der Gras und teilweise auch Moose, Klee oder andere komische Grünpflanzen kontrolliert wachsen. Ein Rasen erfordert, wie man sich denken kann, also viel Pflege.

Dieser Naturrasen (nicht dieser neumodische Kunst- oder Rollrasen) eignet sich perfekt zur Ausübung von Rasensportarten wie etwa Fußball.

Der Besitz solcher Anlagen hält sich allerdings in Grenzen, da der Naturrasen bei reichen Fußballvereinen verpönt ist. Dafür werden diese Besitzer halt aus vielen Gartenbauvereinen ausgeschlossen und werden als „Gartenarbeitsbanausen“ abgestempelt.

Ein Rasen alleine kann unter Umständen langweilig wirken, deshalb verziert man ihn mit Fußballspielern, Gartenzwergen oder pflanzlichen Finessen wie etwa Hecken. Dies wird zumeist zu dekorativen Zwecken eingefügt.

Da ein Rasen ein sehr anspruchsvolles Element in einem echten Fußballstadion ist, muss er gründlich gepflegt werden. Hierzu werden verschiedene, spezielle Gegenstände benötigt. Am wichtigsten ist der Rasenmäher. Dieser dient dazu, den Rasen zu schneiden, wenn er aufgrund seines natürlichen Wachstums unangenehm hoch geworden ist. Mit dem Rasenmäher fährt man über das Grün und schneidet es. Was die Höhe der Halme angeht, gibt es aber auch speziellere Fälle. Ist der Rasen mannshoch, raten Experten zum Gebrauch einer Sense, die den Rasen allerdings nur grob absägt. Eine Kettensäge ist in der Regel nicht nötig, gilt aber auch als anerkanntes Mittel. Feinheiten bei bereits geschnittenem Rasen kann man mit der Nagelschere vornehmen. Diese Praxis ist vor Allem in England weit verbreitet, da so ein perfekter Rasen erzielt wird.

 

Ich habe mich nach diesen Erkenntnisse gefragt, wie kann ich meinen aufwendig gehegten und gepflegten „heiligen Rasen“ zu einem Spielvorteil nutzen.

Für mich war die Einstellungsmöglichkeit des „eingemähten Rasenmustes“ bei Hattrick sehr interessant. Wofür ist die da und was kann ich damit machen?

7 verschiedene Möglichkeiten werden mir da angeboten.

 

An den von der FIFA erlassenen Regeln für internationale Spiele, es den Schieds- und Linienrichtern sowie den Zuschauern zu erleichtern, Regelverstöße, also beispielsweise eine Abseitsstellung, zu erkennen, kann es ja wohl nicht liegen.

Ebenfalls nicht zutreffend ist die Vermutung, dass hier unterschiedlicher Rasensamen verwendet wird.

Das Meiste rund um einen Fußballrasen ist jedenfalls ziemlich genau vorgeschrieben, wenn es sich nicht um einen einfachen Bolzplatz handelt.

 

Damit wäre ich nun (endlich) bei dem Hattrick-Rasenmuster!

Damit der Rasen mit dem eingemähten  Muster ein Spiel auch einigermaßen übersteht, spielt übrigens  die Länge der Halme eine Rolle. Diese müssen alle gleich lang sein, und zwar idealer Weise 28 Millimeter.  Hauptsächlich das deutsche Weidelgras ist in verschiedenen Mischungen hervorragend geeignet. Deren Halme sind so gut, dass sie auch bei der Fußball-WM in Brasilien zum Einsatz kamen.

Meine Analysen über jetzt fast 4 Jahre haben ergeben, dass ich durch mein eingemähtes Rasenmuster den Spielausgang zu meinen Gunsten beeinflussen kann.

Die Auswertung aller meiner Ligaheimspiele hat nämlich ergeben, dass ein eingemähtes Labyrinthrasenmuster mir immer einen Heimsieg beschert hat.

Seit der 44. Saison habe ich bei 46 Ligaheimspielen 46 Mal gewonnen. Bei dem diagonalen Rasenmuster sind es bei 51 Heimspielen nämlich nur 37 Siege. Dem stehen also 14 (!) Niederlagen gegenüber.

Demzufolge ist es ja wohl erwiesen, dass das Labyrinthrasenmuster genau das Mittel ist, sowohl Angie als auch jeden Gegner zu besiegen.

 

Wer hätte das gedacht?

Ich hab den siegbringenden H(a)t-trick gefunden, um das Spiel zu beherrschen.

Voraussetzung ist allerdings die Einstellung eines „Greenkeepers“, den ihr unter den Spezialisten finden könnt. Falls ihr bereits einen anderen Spezialisten entlassen habt, um einen freien Platz zu schaffen und ihr könnt den „Greenkeeper“ nicht finden, schreibt einen GM an. Hat mir auch geholfen!

 

Viele trickreiche Grüße aus der entsprechenden Kiste

 

 

von Eurem

joeniel  😉

 

 

 

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Joeniel
Joeniel

Hallo zusammen. Auch mit über 50 unterstütze ich Veithi bei seinem tollen Hattrick-Projekt HMC als Redakteur unter dem Pseudonym joeniel. Einmal im Monat könnt ihr hier bei HMC die Glosse lesen, in der alle wichtigen Themen schonungslos auf den Tisch kommen. Ich bin glücklich liiert und freue mich meines Lebens. Wohnhaft bin ich im schönen Ruhrgebiet und habe außer der Glosse keine weiteren Hobbys…Ich bin ja auch fast schon im Ruhestand!

Viele Grüße von Eurem joeniel

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