„Die Verzweiflung“

„Die Verzweiflung“

 

Hallo Hattrick-Manager, wie sieht es eigentlich bei dem Managerspiel Hattrick aus?

Gibt es noch mehr als 100 Manager, die dieses Spiel spielen? Wenn ja, warum liest kaum jemand HMC. Anders lassen sich die geringen Seitenaufrufe auch bei ´Facebook` wohl nicht erklären.

Ist HT bald am Ende oder geht es bergauf? Aber warum, schaut sich niemand meine Glosse an?

 

Wahrscheinlich ist Hattrick wohl zu einer ´Trendsportart` mutiert. Trendsport ist nämlich der Sammelbegriff für Sportspiele, die besonders unter Ignoranten populär sind. Diese Ignoranten ignorieren seit langer Zeit einfach die zu Hattrick gehörende Online-Zeitung HMC.

Beim „Dumm-Rumspielen“ sollte man doch auch das Lesen dieser Seite nicht vergessen. Der ´kicker` berichtet doch schließlich auch von der Bundesliga und wird seit Jahren mit Begeisterung von vielen Menschen gekauft und gelesen.

Leider sinken bei HMC die Leserzahlen fast bis in den Keller. Auch meine Glosse erfreut sich nicht mehr der ganz großen Beliebtheit.

Heute gibt es die 60. Ausgabe meiner Glosse bei HMC. Ein kleines Jubiläum und ich denke so langsam, dass irgendwann ja auch mal Schluss sein sollte. Keine 90 Leser hatte die letzte Ausgabe von „joeniel in der G(l)osse“ bis zum heutigen Tage.

Für die ganze Arbeit und das Herzblut, welches man hineinsteckt, ist das ganz schön wenig. Ich bin also kurz davor aufzuhören… Schließlich macht sich auch so langsam mein hohes Alter bemerkbar. Die Finger werden langsamer und wollen nicht mehr so, wie der Kopf es gerne möchte.

Ein Abschied von HMC wäre für viele vielleicht schon fast wie eine Erlösung. Zusätzliche Hilfe in Form von Mitarbeitern, die zwischendurch einmal etwas zu HMC beitragen, hat der arme Veithi aber immer noch nicht gefunden. Dem elitären Kreis von Hattrick spielenden Menschen ist HMC vielleicht ein Dorn im Auge oder es ist ihnen zu unheimlich, dass es nichts kostet. Vielleicht sollte mein Chef das HMC-Abo einführen und sich jeden Klick bezahlen lassen. Was nichts kostet, ist ja schließlich auch nichts, oder?

Sorry, ich bin momentan halt der Verzweiflung sehr nahe. Bei der ´90-Minuten-Depesche` erfreuen sich meine Artikel wachsender Beliebtheit, nur hier bei HMC werden es einfach immer weniger Leser…

Da schwindet beim Verfasser langsam aber sicher die Freude und der Spaß an der Sache. Dies sind übrigens die ersten Symptome einer leichten Verzweiflung, obwohl diese leichte Form der Verzweiflung eigentlich nur Kinder im Vorschulalter bekommen.

Teilweise machen sich bei mir sogar die sogenannten „Teenagersymptome“ für eine mittlere Verzweiflung bemerkbar; denn ich habe seit gestern Ausschlag im Gesicht. Den habe ich aber erst, seitdem ich die Leserzahl meiner letzten Glosse bemerkt habe.

Da ich auch kein Bier mehr im Haus habe, komme ich der großen Verzweiflung immer näher. Zudem habe ich heute den ganzen Tag RTL geschaut… Ein sicheres Anzeichen für eine sich anbahnende Depression gibt es ja wohl nicht.

Ärzte haben herausgefunden, dass parallel zu einer Depression auch noch eine Art von Traurigkeit auftreten kann. Man fühlt sich scheiße, man riecht scheiße, man sieht scheiße aus und man fühlt sich scheiße.

Laut dem Alten Testament ist Scheiße im Übrigen eine weiche braune Masse, die von Babys auch schon einmal als Knete benutzt wird. Ganz wichtig ist in diesem Zusammenhang die alte Faustregel:

„Wem die Scheiße bis zum Hals steht, sollte den Kopf nicht hängen lassen!“

Wer es dann doch tut, dem fliegt die gequirlte Scheiße nur so um die Ohren. Das geschieht aber dann auch zum Leidwesen der Mitmenschen…jedenfalls in der Öffentlichkeit, also bei der breiten Masse.

Verzweiflung ist halt eine Scheißkrankheit. Bei voller Ausbreitung wird man dementsprechend ´dumm wie Scheiße´.

Dagegen hilft angeblich nur, sich Schokolade in die Nase zu stecken. 5 Tafeln habe ich schon aufgebraucht, geholfen hat es aber noch nichts. Ebenso wenig das Schnupfen von Ahoi-Brause.

Dieser Vorschlag kam allerdings auch von einem Heilpraktiker und ist mit äußerster Vorsicht zu genießen. Die Ahoi-Brause kann nämlich ein ´Sich-in-die-Hose-scheißen` verursachen, obwohl sich ja heutzutage sowieso fast alle Menschen vor Angst vor irgendetwas in die Hose scheißen. Dieses Phänomen ist übrigens nicht nur auf das Bundesland Sachsen begrenzt…

Manchmal kann es natürlich auch zu diesem sogenannten ´Hosenschiß` kommen, weil einfach nur der Reißverschluss klemmt.

Verhindern kann man einen ´Hosenschiß` nur durch tägliches Schließmuskeltraining. Es erfordert aber Ausdauer, Mut und Körperbeherrschung.

Hat man dieses Training nach Jahren der Übung erfolgreich beendet, darf man auch anderen Menschen beibringen, wie man die Arschbacken zusammenkneift.

Wer es aber nicht schafft, kann sich immer noch einem chirurgischen Eingriff unterziehen, um das Problem zu bekämpfen. In Fachkreisen heißt dieser Eingriff ´Verarschung` und beinhaltet die sogenannte Arschabtrennung. Daher auch der Spruch:

„Der hat ja gar keinen Arsch in der Hose.“

Nun aber mal Arsch beiseite; denn wegen der geringen Leserzahlen hat mich nun auch noch Trauer erfasst.

Trauer ist übrigens das älteste Gefühl der Welt!

Unverlässliche Quellen behaupten, dass der Ursprung der Trauer bei den Menschen liegt. Wieso das so ist, hat noch niemand herausfinden können. Man weiß nur, dass die Trauer in Kombination mit einer Depression die Vorstufe zu einem Abschied ist…

 

Viele nichtssagende Grüße von Eurem

joeniel  😉

 

 

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Dieser Artikel stammt von:

Joeniel
Joeniel

Hallo zusammen. Auch mit über 50 unterstütze ich Veithi bei seinem tollen Hattrick-Projekt HMC als Redakteur unter dem Pseudonym joeniel. Einmal im Monat könnt ihr hier bei HMC die Glosse lesen, in der alle wichtigen Themen schonungslos auf den Tisch kommen. Ich bin glücklich liiert und freue mich meines Lebens. Wohnhaft bin ich im schönen Ruhrgebiet und habe außer der Glosse keine weiteren Hobbys…Ich bin ja auch fast schon im Ruhestand!

Viele Grüße von Eurem joeniel

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