Früher war alles besser

 

 

 

Früher war alles besser

Ganz neu auf dem Technikmarkt ist die mit Spannung erwartete Smart-Armbanduhr „Apple Watch“.

Apple-Chef Tim Cook stellte die neue „Armbanduhr“ vor ein paar Tagen bei einer Präsentation in San Francisco vor,  die nun überraschend doch nicht „iWatch“, sondern schlicht „Apple Watch“ heißt. Sie verfügt über ein klassisches, eckiges Gehäuse, sogar mit Krone, und ist auch in Gold erhältlich.

Man darf gespannt sein, ob bei den „Must-Have-Gadgets“ auch Hattrick dabei ist und ob ich da überhaupt noch die genaue Uhrzeit ablesen kann…es ist ja immerhin eine Armbanduhr, oder?

Laut golem.de werden als „Smartwatch“ intelligente, vernetzte Uhren beschrieben, die ihren Trägern meist in Zusammenarbeit mit „Smartphones“ einen schnellen Überblick über wichtige Neuigkeiten bieten können.

Es beginnt also mal wieder ein neues Technikzeitalter und viele Menschen kommen da einfach nicht mehr mit. Ich bin einer von Ihnen und denke gerne an die gute alte Zeit zurück, in der es noch richtige Telefone mit Wählscheibe gab.

War ich damals stolz, dass ich einer der ersten war, die ein Telefonverlängerungskabel besaßen, mit dem sie das grüne oder wahlweise orangefarbene Telefon inklusive Hörer beim Telefonieren frei durch die halbe Wohnung tragen konnten.

Toll waren auch die an jeder Ecke stehenden Telefonzellen, für die man dann auch immer ausreichend Kleingeld in der Hosentasche haben musste. Für 20 Pfennig konnte ich dort auf ca. 2 Quadratmetern ein kurzes Ortgespräch führen!!

Und heute? Alles ist vernetzt und jederzeit abrufbar. Jeder ist überall online und erreichbar…und ich komme nicht einmal mit dem Fahrkartenautomat in der Straßenbahn zurecht. Schrecklich, ich werde alt…

Heute ist alles „Smart“. Sowohl „Phones“ als auch „TV“ und „Watch“. Kann man das nicht auch mal in deutscher Sprache machen?

Obwohl… “schnelles“, „schlaues“ oder „gewitztes“ Fernsehen oder Mobiltelefon hört sich jetzt auch nicht gerade klasse an!

Bald heißt es dann wohl auch „Smarthattrick“ und „Smartforum“ und ich kann dort ohne diese neumodischen Hilfsmittel wie z.B. einem Mobiltelefon äh „Smartphone“ nichts mehr lesen oder schreiben.

Deswegen hatte ich gestern wohl  mal wieder so einen kleinen Nostalgieanflug und habe mir einen Filterkaffee gekocht, eine Schallplatte aufgelegt und (ja, es ist kaum zu glauben) telefoniert!!

Macht zwar heutzutage keiner mehr, aber es ist tatsächlich wahr. Ich habe einen Freund angerufen! Nicht „gewhatsappt“, „gesimst“ oder „getwittert“. Das Gespräch war auch ausschließlich privat und es wurde richtig gesprochen…also mit ganzen Sätzen und so.

Heute würde das wohl jeder eine „Telefonchallenge“ nennen…

Um den Tag dann abzurunden, habe ich mir noch ein paar alte Musikcassetten angehört. Natürlich selbstständig aufgenommen damals. Weiß überhaupt noch jemand, wie Musikcassetten aussehen oder was das ist?

Die konnte man auch wunderbar unterwegs hören, wenn man einen Gehmann äh „Walkman“ besaß.

Heute gibt es die meiste Musik nur noch als mp3. Da fehlen dann bei der Kompression einfach ein paar Daten sprich Töne, aber das ist allen ja egal.

Da lobe ich mir doch die gute alte Schallplatte, auf der alles (!) zu hören war. Natürlich hörte man irgendwann nach mehrmaligen Gebrauch das erste Knistern und Rauschen, aber genau das vermittelte doch eine gewisse Wärme und ein volles Klangerlebnis im Gegensatz zu den kühlen manchmal auch sterilen Tönen der verlustbehafteten Kompression der heutigen digitalen Audiodateien.

Dieser Vergleich von früher und heute ließe sich jetzt noch unendlich fortführen. Von Video- und Fotokameras über den guten alten Stereosound in meinem Fiat Panda mit 34 PS bis hin zur guten alten „Peep-Show“, wo man eine D-Mark in den dafür vorgesehenen Schlitz einwerfen musste…

Für heute soll es aber genug sein. Ich weiß sowieso nicht, ob das unsere jüngeren Leser überhaupt alles verstanden haben.

 

Viele nostalgische Grüße aus der Vergangenheit

Euer

joeniel

 

 

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Dieser Artikel stammt von:

Joeniel
Joeniel

Hallo zusammen. Auch mit über 50 unterstütze ich Veithi bei seinem tollen Hattrick-Projekt HMC als Redakteur unter dem Pseudonym joeniel. Einmal im Monat könnt ihr hier bei HMC die Glosse lesen, in der alle wichtigen Themen schonungslos auf den Tisch kommen. Ich bin glücklich liiert und freue mich meines Lebens. Wohnhaft bin ich im schönen Ruhrgebiet und habe außer der Glosse keine weiteren Hobbys…Ich bin ja auch fast schon im Ruhestand!

Viele Grüße von Eurem joeniel

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