Hilfe es Weihnachtet schwer

 

 

„Hilfe, es weihnachtet schwer“

("Alkohol, der Ursprung und die Lösung sämtlicher Lebensprobleme!" von Homer J. Simpson)

 

Ja liebe Leser, es ist nicht mehr weit hin und es dauert nicht mehr lange. In 46 Tagen ist Weihnachten und dann werden die Glocken wieder läuten…

 

Schon seit Wochen findet man schon wieder die Schokomänner und Marzipankartoffeln in allen Geschäften. Durch diese religionsfremden Motive und Erscheinungsformen wird das Fest meiner Meinung nach einfach nur „verunreinigt“. Der theologische Gehalt geht dabei über weite Strecken verloren; denn stattdessen nehmen Kitsch und Sentimentalitäten zu.

Dann auch noch die „Kommerzialisierung“ in der Adventszeit (und oft noch darüber hinaus). Mit Weihnachtsmotiven in den Kaufhäusern und der Werbung wird der Umsatz erbarmungslos angekurbelt.

Adventskalender sind ebenfalls schon wieder der Verkaufsschlager. Und das so kurz nach Ostern…

Überall wird auch wieder mit weihnachtlichen Lichteffekten geworben und niemand denkt daran, dass der Stromverbrauch in der Vorweihnachtszeit ins Unermessliche steigt.

Was hat das alles überhaupt noch mit Weihnachten und der besinnlichen Vorweihnachtszeit zu tun?

Eben noch habe ich Schokohasen gekauft. Und nun steht das sogenannte Fest der Liebe wieder vor der Tür. Will ich es in der Form überhaupt rein lassen?

 

Laut Wikipedia wird Weihnachten nämlich wie folgt definiert:

Weihnachten, auch Weihnacht, Christfest oder Heiliger Christ genannt, ist das Fest der Geburt Jesu Christi. Festtag ist der 25. Dezember, der Christtag, auch Hochfest der Geburt des Herrn, dessen Feierlichkeiten am Vorabend, dem Heiligen Abend (auch Heiligabend, Heilige Nacht, Christnacht, Weihnachtsabend), beginnen. Er ist in vielen Staaten ein gesetzlicher Feiertag. In Deutschland, Österreich, der Schweiz und vielen anderen Ländern kommt als zweiter Weihnachtsfeiertag der 26. Dezember hinzu, der auch als Stephanstag begangen wird.

Aha. Es hat also nichts mit den ganzen Schokomännern zu tun. Es geht also nicht nur um das Kaufen von Geschenken! Gerade über diese Geschenke zerbricht man(n) sich ja auch am 23.12. jeden Jahres den Kopf. Was schenke ich meiner Liebsten?

Ja. Ich gebe es zu: Ich bin so ein Shopping-Muffel!

Ich lasse mich lieber beschenken.

Natürlich bin ich aber auf jeden Fall perfekt vorbereitet; denn falls ich doch ein Geschenk für meine Lebensabschnittspartnerin gefunden habe und einpacken will, ist ein

“Durch’s-Schlüsselloch-Guck-Verhinderer” unerlässlich!

Die kann man(n) auch ganz einfach selber häkeln. Eine Anleitung dazu findet Ihr im Internet…wo sonst.

Jeder weiß ja, dass Frauen grundsätzlich neugierig sind. Und das meine ich gar nicht böse. Sie sind halt so…

 

An dieser Stelle noch ein kleiner Tipp an alle männlichen Leser.

Hiervon lassen Männer beim Kaufen der Geschenke besser die Finger:

– Küchenutensilien und Haushaltsgeräte
– Frottee-Socken
– Kochbücher
– Heimtextilien wie Hand- und Geschirrtücher

 

Nicht, dass sich Eure Liebste nachher mit einer Mitgliedschaft im Fitnessstudio rächt!

 

Das Schönste an der Vorweihnachtszeit sind für mich jedoch die Weihnachtsmärkte, mancherorts nennt man sie auch Glühweinmärkte. Die sind auf jeden Fall ganz fest mit dem traditionellen Christfest verbunden; denn die gehen auf die spätmittelalterlichen Verkaufsmessen im 14. Jahrhundert zurück.

Und seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden diese Märkte zu einem festen Element des vorweihnachtlichen Brauchtums.

Also, sehet her. Der Glühweinmarkt ist ein Brauchtum.

 

Dann kann es ja auch nicht verwerflich sein, dass ich statt shoppen lieber das allseits beliebte „Glühweinsaufen“ vollziehe; denn laut Stupidedia

ist Saufen das ursprüngliche Wort für kulturelles Engagement. Es ist der nur durch viel Disziplin und Fleiß erlernbare Hochleistungssport des Trinkens. Diese Disziplin wird im Wesentlichen in zwei grobe Grundzüge unterteilt. Gott sagte einmal:"Wer nicht kotzt, säuft nicht am Limit". Ein anderer Satz stammt von Jesus Christus: "Man ist nicht betrunken, solange man noch am Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten."

 

Aha. Da ist er also, der Bezug auf das Weihnachtsfest. Wusste ich es doch! Saufen hat schließlich ja auch eine große Tradition; denn bekanntlich ist der Urknall ja nur passiert, weil ein vorbeifliegender Maßkrug die Reaktion in Gang brachte. Die ältesten Fundstücke beweisen, dass Saufen bereits zu Zeiten des großen Jesus und Asterix ein kulturelles Muss war.

Ich freue mich also schon auf diese tolle Vorweihnachtszeit mit vielen Glühweinen und darauf, dass der Flaschengeist die Erde dreht…ich trinke gern!

Denkt aber dran: Der Mindestalkoholgehalt des Glühweins sollte mindestens 7 % betragen!!

 

Viele wohlige und vorweihnachtliche Grüße von Eurem

joeniel

“Glühwein macht froh….am besten Du trinkst zwo!!”

 

 

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Dieser Artikel stammt von:

Joeniel
Joeniel

Hallo zusammen. Auch mit über 50 unterstütze ich Veithi bei seinem tollen Hattrick-Projekt HMC als Redakteur unter dem Pseudonym joeniel. Einmal im Monat könnt ihr hier bei HMC die Glosse lesen, in der alle wichtigen Themen schonungslos auf den Tisch kommen. Ich bin glücklich liiert und freue mich meines Lebens. Wohnhaft bin ich im schönen Ruhrgebiet und habe außer der Glosse keine weiteren Hobbys…Ich bin ja auch fast schon im Ruhestand!

Viele Grüße von Eurem joeniel

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