Think pink

 

 

"Think pink"

(Werde Pink-Supporter)

 

In der heutigen Glosse behandeln wir ein ganz großes Tabuthema bei Hattrick:

Die Supporterschaft in pink!

 

Es gibt bei Hattrick ja mehrere verschiedene Supporterschaften. Zum Beispiel in Gold und in Platin, aber alle diese Supporterschaften beziehen sich ausschließlich auf den männlichen HT-Fußball. Es gibt ein männliches Erstteam, ein männliches Jugendteam und natürlich auch oft ein ebenso männliches Zweitteam.

Wo bleiben nun aber die weiblichen Hattrick-Teams? Wo bleibt der Frauenfußball bei dem bei allen Geschlechtern so beliebten Onlinegame Hattrick?

Liebe Hattrick-Verantwortlichen…habt ihr denn noch nie etwas vom Gender-Mainstreaming und von dem Frauenförderungsgesetz (FFG) gehört?

Man(n) kann die Frauen doch bei HT nicht einfach so unter den Tisch kehren. Klar, sie dürfen Manager sein, aber nur von männlichen Teams. Bei unserer HMC-Redaktion gehen täglich hunderte von Briefen verzweifelter Managerinnen ein, die auch bei HT die Gleichberechtigung und ein eigenes Ligensystem ausschließlich für den Frauenfußball fordern; denn das oben genannte Gender-Mainstreaming

bedeutet laut Wkipedia,

die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern bei allen Entscheidungen auf allen gesellschaftlichen Ebenen zu berücksichtigen, um so die Gleichstellung der Geschlechter durchzusetzen.

Da fehlt also etwas bei Hattrick! Nämlich der eigenständige Frauenfußball…

…und ich schlage dafür die Pink-Supporterschaft vor!

 

Schließlich ist das Gender-Mainstreaming das erklärte Ziel der Europäischen Union und sollte auch bei HT an erster Stelle stehen. Meiner Meinung nach sollten auch bei Hattrick beide Geschlechter gleichermaßen mit einbezogen werden und da reicht es ja wohl nicht aus, wenn weibliche Manager ausschließlich nur männlichen Teams trainieren können…

Oder gibt es wie böse Zungen behaupten, bei den Hattrick-Verantwortlichen eine Abneigung gegen den immer mehr in den Fokus rückenden Frauenfußball?

Sind die HT-Macher etwa der Meinung, dass der Frauenfußball nur ein Abfallprodukt der Emanzipation ist , und nur einen Weg darstellt, welcher von vielen Frauen alternativ zu einer Karriere am Herd oder im Bett eingeschlagen wird?

Nein. Das darf einfach nicht sein und sollte schleunigst geändert werden; denn Frauenfußball hat eine große Tradition. Bereits 1894 wurde das erste britische Frauen-Fußballteam, die "British Ladies" gegründet, und in Deutschland entstand schon 1930 der erste „Damen-Fußball-Club“.

Nicht nur bei Hattrick wird diese eingenständige Sportart vernachlässigt und teilweise verspottet. Von Laien wird den Spielerinnen einer Frauenfußballmannschaft häufig nachgesagt, gar nicht Fußball spielen zu können.

Dies könnte zwar  richtig sein, ist jedoch für das Ausüben des Frauenfußballs nicht von Relevanz und auch nicht in der Rolle der modernen Frau vorgesehen.

 

Ebenfalls sollte die Tatsache keine Rolle spielen, dass die Stadien bei einem sogenannten „Frauenfußballspiel“ häufig nur gähnende Leere aufweisen; denn Frauenfußball wird, ebenso wie der richtige Fußball, in einem Fußballstadion gespielt.

Das Ziel eines Frauenfußballspiels soll es übrigens sein, möglichst laut zu kreischen und dabei durch Verwirren des gegenerischen Teams deren Schwächen aufzudecken.

Nach vorherrschender Laienmeinung soll dies durch das absichtliche und planlose Herumrennen auf dem Spielfeld und die physikalische Einwirkung auf einen Ball, welcher sich, abhängig vom Geschick der Spielerin, mehr oder weniger geplant in eine Richtung bewegt, geschehen. Laut Stupidedia  besteht dabei die Möglichkeit, dass nach der Ballberührung eine weitere Spielerin derselben Mannschaft den Ball erneut berühren kann; dies wird als Pass gewertet.

Für den Fall, dass es einer sogenannten "Frauschaft" (nicht zu verwechseln mit einer Mannschaft) gelingen sollte, den Ball an das gegenüberliegende Spielfeldende zu bringen, hat Frau dort, ähnlich wie beim Fußball der Männer, Tore postiert, welche von einem sogenannten Hausdrachen bewacht werden. Das Überwinden dieses Hausdrachens wird neben dem zielgerichteten Gekreische und der oben genannten Verwirrungstechnik als Garant für den Sieg gewertet.

Letztendlich gewinnt jedoch diejenige Frauschaft, welche weniger planlos das Spielfeld verlässt.

Die Ausübung des Frauenfußballs soll aber angeblich mit einigen Hindernissen verbunden sein. So stellt sich zum Beispiel die Problematik, das passende Schuhwerk zu wählen. Unter ästhetischen wie schuhpflegetechnischen Aspekten ist es besonders verantwortungslos, während des Fußballspielens High-Heels oder Ballerinas zu tragen, was die meisten Frauen vor eine unlösbare Herausforderung stellt. Ein bei den Hausdrachen häufig auftretendes Phänomen ist das der abgebrochenen Fingernägel, weshalb sich kaum eine Spielerin findet, die bereit ist, diese verantwortungsvolle wie schmerzhafte Position einzunehmen.

Ich muss hier an dieser Stelle natürlich auch mal erwähnen, dass diese Zeilen nicht die exakte Meinung des Verfasser wiederspiegeln. Ich wiese hiermit ausdrücklich darauf hin, dass dies die im www vorherrschende Meinung ist!

Leider ist es mir jedoch unmöglich, alle oben zitierten Behauptungen mit den passenden Quellenangaben zu versehen. Das ist aufgrund der unzähligen im Internet zu findenden Seiten schier unmöglich und würde hier einfach den Rahmen sprengen.

Ich hoffe natürlich nicht, dass mir mein Chef Veithi deswegen meinen Redakteurtitel aberkennt und mich meine von mir wegen ihres Fußballsachverstandes glühend verehrte Freundin beim Schreiben dieser Zeilen erwischt…

 

Also liebe Hattrick-Vernatwortlichen:

Think pink!

 

Führt die Pink-Supporterschaft und den Frauenfußball ein; denn ein kleines bisschen Pink im Leben würde jedem ganz gut tun! Farbpsychologen haben nähmlich herausgefunden, dass Pink die Laune hebt und tatsächlich zu einer positiveren Lebenseinstellung führen kann.

…und das hat doch noch niemanden geschadet…

 

Viele Grüße von Eurem traumatisierten

joeniel

 

 

P.S.:

Wisst ihr eigentlich, warum Frauen Fußball besser finden wie Sex?

 

– weil nur die Ecke ne Fahne hat

– weil man das Spiel auch abblasen kann

– weil Männer dabei wissen, wo der Anstoßpunkt ist

– weil die Latte 7.32 Meter lang ist

– weil es 22 Männer zur Auswahl gibt

– weil es kein Spiel ohne fummeln gibt

– weil Leder sich besser anfühlt als Gummi

– weil man die Pille nicht schlucken muss

 

 

 

 

 

 

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Dieser Artikel stammt von:

Joeniel
Joeniel

Hallo zusammen. Auch mit über 50 unterstütze ich Veithi bei seinem tollen Hattrick-Projekt HMC als Redakteur unter dem Pseudonym joeniel. Einmal im Monat könnt ihr hier bei HMC die Glosse lesen, in der alle wichtigen Themen schonungslos auf den Tisch kommen. Ich bin glücklich liiert und freue mich meines Lebens. Wohnhaft bin ich im schönen Ruhrgebiet und habe außer der Glosse keine weiteren Hobbys…Ich bin ja auch fast schon im Ruhestand!

Viele Grüße von Eurem joeniel

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