„Winds Of Change“

 

Winds Of Change

 

Jeder von uns macht in seinem Leben  Veränderungen mit. Im Allgemeinen bezeichnet man das als „Winds Of Change“.

Der schlimmste „Wind Of Change“ ist allerdings das ´Altern`.

Das Altern ist die Volkskrankheit schlecht hin. Da kann man nichts gegen machen. Die gesamte Menschheit leidet bereits seit vielen Jahren darunter; denn diese Krankheit führt bei allen Lebenwesen unweigerlich zum Tode. Das steht übrigens zu 100 Prozent fest, da machste nix.

Das Altern beim Menschen fängt bereits vor seiner Geburt an. Im Mutterleib altern wir alle schon etwas vor uns hin. Zwischendurch geht es uns dann zu langsam, später so ab 40 geht es den meisten Menschen zu schnell.

Gott sei Dank gibt es jedoch auch Veränderungen, die nicht unbedingt den Tod zur Folge haben.

Ich denke da zum Beispiel an einige Bundesligaspieler, die sich auch einmal verändern wollen und nun anstatt für Wolfsburg einfach woanders spielen. Dieser Arbeitsplatzwechsel wird vom abgebenden Verein nicht immer befürwortet oder gar mit Freude aufgenommen.

Bei mir ist das als sogenannter ´Normalarbeitnehmer` etwas anders. Seit dem 1. September habe ich meinen Arbeitsplatz von Köln nach Mülheim an der Ruhr verlegt. Im Gegensatz zu den Bundesligaspielern bekomme ich dabei weder eine Gehaltserhöhung noch ein Handgeld in Höhe von mehreren Millionen.

Naja, ich hab hab ja auch nicht den Arbeitgeber gewechselt. Es bleibt seit der Vertragsunterzeichnung 1989 weiter das Land NRW. Das wäre doch vielleicht auch einmal für die Bundesliga interessant, oder?

Jeder kann zwar den Verein wechseln, doch der Arbeitgeber bleibt die DFL. Da hätten sich so einige (Ablöse-) Probleme doch erledigt…

Schließlich soll ein Arbeitsplatz ja auch ein Vergnügungsort sein.

Wie das Wort Arbeitsplatz schon aussagt, handelt es sich um Arbeit an einem bestimmten Platz.

Der Arbeitsplatz darf aber auf keinen Fall mit der Platzangst verwechselt werden. Es handelt sich entgegen der weitläufigen Meinung nämlich nicht um die Angst, seinen Arbeitsplatz zu verlieren, sondern vielmehr um die hysterische Angst, einfach zu platzen und kaputt zu gehen.

„Somit ist Platzangst eine eigenartige Form der Todesangst und beinhaltet die Angst vor offenen menschlichen Körpern, da durch das Platzen jegliche Organe freigelegt und öffentlich sichtbar werden.

Viele ungebildete Menschen sind der Auffassung, dass Platzangst eine Phobie vor kleinen Räumen o.ä. bedeutet. Platzangst ist jedoch einzig und allein, die Angst zu zerplatzen. Oft tritt sie – z.B. bei bulimisch erkrankten Menschen- auch nach übertriebener Nahrungsaufnahme auf. Dr. Döner tut alles, um diesen Irrglauben zu beseitigen.“

(Stupidedia)

 

Doch zurück zur Arbeit und seinem Platz. Was machen die eigentlich?

Der Volksmund sagt nicht ganz zu Unrecht, dass Arbeit frei macht. Das scheint auch für Fußballprofis zu gelten; denn schau sich einer den Schürrle an. In Wolfsburg schlecht bis ganz schlecht und beim BVB trumpft er groß auf.

Das tut er dabei meist auf dem schwarz-gelben Fußballplatz, der wie man nun erkennt, sein Arbeitsplatz und sein Vergnügungsort ist.

Das wiederum könnte natürlich mit der nicht unwesentlichen Gehaltserhöhung zu tun haben. Ich glaube, da sollte sich mein Arbeitgeber eine kleine Scheibe von abschneiden. Eine kleine Gehaltsaufstockung würde mir bestimmt auch gut tun und meine Leistung vielleicht noch weiter steigern…

Veränderungen können aber auch negativer Natur sein. Eine Veränderung ist nämlich auch so eine Art Korrektur. Kenne ich aus meiner Schulzeit noch. Da hatte man eine 4, die zu einer 5 korrigiert wurde. Also eine Scheißveränderung.  Belegen lässt sich das auch bei dem Spieler Christoph Kramer. Zunächst in Gladbach gut, dann in Leverkusen so lala mit einer Notenkorrektur im kicker zur 5 hin und zurück in Gladbach wieder auf dem Weg nach oben…

Verändern kann sich aber im Großen und Ganzen alles. Neben den Leistungen auf dem (Arbeits-)Platz logischer Weise auch die Trikotfarbe.

Nur bei dummen Menschen werden diese o.g. Veränderungen allerdings eher geringer ausfallen, falls es da aufgrund der mangelnden Intelligenz überhaupt möglich ist.

Es soll sogar schon Veränderungen bei den Nationalitäten gegeben haben. Der Spieler Neustädter (ehemals Schalke) ist da als ein aktuelles Beispiel. Bei den gerade zu Ende gegangenen Olympischen Spielen könnte man meinen, das sich solche Nationalitätswechsel zu einem Trendsport entwickeln. Besonders Frau Chusovitina hat sich da besonders hervorgetan. Sie holte in ihrer Karriere nun Medaillen für 4 (!) verschiedene Nationen…

Bei mir ändert sich übrigens im nächsten Jahr wenigstens der Familienstand. Ob das jetzt eine gute oder aber dumme Veränderung ist, lässt sich erst im Anschluss der Veränderung feststellen. Ich denke aber, dass es ein positiver „Wind Of Change“ wird, da sowohl meine mir zükünftig Anvertraute als auch ich dafür vom Finanzamt  finanziell belohnt werden. Mit der Veränderung des Familienstandes geht also auch eine Veränderung des Steuersatzes einher.

Und um die Sache abzurunden, wird auch das Land NRW als unser beider Arbeitgeber seine finanziellen Zuwendungen leicht erhöhen.

Aufgrund dessen, können meine Zukünftige und ich ja nur noch besser spielen, obwohl in der Bundesliga bei manchem Spieler genau das Gegenteil eingetreten ist. Nicht umsonst wurde der Spruch

„Geld schießt keine Tore“

erfunden.

Siehe einen gewissen Draxler beim VFL Wolfsburg.

Damit ist das Thema Veränderungen aber lange nicht abgeschlossen. Man denke da zum Beispiel nur an die Klimaveränderungen.

Trotzdem ist und bleibt das oben genannte Altern die größte und schwerwiegenste aller Veränderungen. Wie wir nun gelernt haben, endet diese Veränderung spätestens mit dem endgültigen Tod. Da ist man auch als Fußballprofi nicht vor gefeit, darum merke:

 

Jede Änderung könnte die letzte Änderung sein, daher sollten positive Menschen immer auf die vorletzten Änderung en setzen.

 

Viele gleichbleibende Grüße von Eurem

joeniel  😉

 

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Dieser Artikel stammt von:

Joeniel
Joeniel

Hallo zusammen. Auch mit über 50 unterstütze ich Veithi bei seinem tollen Hattrick-Projekt HMC als Redakteur unter dem Pseudonym joeniel. Einmal im Monat könnt ihr hier bei HMC die Glosse lesen, in der alle wichtigen Themen schonungslos auf den Tisch kommen. Ich bin glücklich liiert und freue mich meines Lebens. Wohnhaft bin ich im schönen Ruhrgebiet und habe außer der Glosse keine weiteren Hobbys…Ich bin ja auch fast schon im Ruhestand!

Viele Grüße von Eurem joeniel

2 Gedanken zu „„Winds Of Change“

  1. Köstlich – es macht einfach nur Spaß zu lesen und dabei auch noch zu lernen. Ich muss sagen, ich gehöre wohl zu dem dummen Teil der Menschheit, denn Platzangst hatte ich bisher eindeutig falsch verstanden. Aber als ich endlich gelernt hatte, was Platzangst nun wirklich bedeutet, ‚platze‘ ich vor Lachen.
    Dabei hatte ich seit frühester Kindheit die Platzangst als Angst vor großen Plätzen verstanden. Zur Adventszeit wurden dann schon mal aus den großen Pätzen die kleinen Plätzchen meiner Mutter. Da bekam ich stets Angst, keine Plätzchen mehr zu bekommen. Was mir später als die kleine Schwester der Platzangst erklärt wurde: „die Plätzchenangst“. Aber genug davon.
    Eines muss ich aber noch loswerden: Das Altern eine tödliche Krankheit ist war mir ebenfalls nie so bewußt gewesen.
    Joeniel, Du hast einen so angenehmen Hurmor, ich kann nur hoffen das Du viel positives Feedback erhälst und weiter schreibst.

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