GodsArmy l

 

 

HerrTrapper mit GodsArmy

 

Vor drei Jahren hatte ich eine Reihe von Beiträgen zur Geschichte von GodsArmy auf HT-Press veröffentlicht (15470). Mein Plan, ohne Transfermarktwahnsinn in die Bundesliga aufzusteigen und sich dann langfristig oben zu halten, war damals, während Saison 49 in Liga II.1, zum Greifen nahe. Die Idee war, neben der Vereinschronik, meine Gedanken zu Taktik, Strategie, Konkurrenz und HT an sich loszuwerden – auch weil die Geschichte von GodsArmy zu einem guten Teil die Geschichte einer Strategiefindung ist und weil die vorherrschende Meinung damals war, dass quasi nur drei Strategien für den Aufstieg in die Bundesliga in Frage kommen: Trading, Hording, oder unglaubliches Glück. In Saison 51 war die Königsklasse tatsächlich erreicht, auch wenn meinen Mannen die Drittklassigkeit letztlich nicht erspart blieb. Jetzt, nach 40 Saisons HT und 20 Saisons in den oberen drei Ligen, lohnt sich allemal ein Blick zurück. Die Ursachen für die momentane relative Schwäche der Army (absolut betrachtet ist der Kader heute so stark wie nie zuvor) sind meine Motivation, aber vor allem die Tatsache, dass es mehr Manager gibt, welche auf Nachhaltigkeit und langsame Entwicklung setzen. Damit ist es heute unwahrscheinlicher, in einer hohen Liga viele Manager anzutreffen, die ihren Verein blitzschnell gegen die Wand fahren – das war nämlich eine der Lieblingsstrategien der Konkurrenz. Heute spart jeder an Gehalt und A-Skill, achtet auf Spezialfähigkeiten, etc. (was immernoch eine gute Basis-Strategie ist, aber die wird nun eben von zu vielen betrieben – und von vielen, die Zeit investieren). Und wer macht, was alle machen, kommt tendentiell nicht nach oben.

 

Am 24.06.2006, dem 10. Spieltag der Saison 29, wird GodsArmy aus der Taufe gehoben, nachdem mich einige enthusiastische Kommilitonen zur Anmeldung gedrängt hatten – Liga X.259 war mein Einstieg. Damals war Kondi und Form noch reguläres Training, manche Clubs stellten ein paar hundert Ärtze ein und der Deffor führte eher ein Nischendasein. Der Aufstieg bis Liga VI innerhalb von sechs Saisons wurde begleitet von der allmählichen Erkenntnis, dass quasi alle zur Verfügung stehenden Mittel in elf Spieler fließen müssen. Die durch den Verzicht auf Ersatzspieler gewonnene Mannschaftsstärke überkompensiert den ein oder anderen temporären Ausfall – ein wesentlicher Beitrag zur Steigerung von 160 auf 300 Hatstats innerhalb der nächsten 3-4 Saisons. Ein einziger schwächerer, kostengünstiger IM mit etwas VT ist Ersatz genug. 3-5-2 war das System der Wahl, aber bei der heutigen Balance der Aufstellungen, bspw. Konter im 4-4-2 oder 5-x-x, ist eine Strategie mit 2-3 Ersatz-VTs (zusätzlich zu den 3 VTs des quasi unvermeidlichen 3-5-2) vermutlich schon in den mittleren Ligen angebrachter. Multiskiller wurden im Laufe der Jahre immer besser gestellt – nur kam das nicht sofort bei der Masse der Manager an. Bis Liga IV braucht niemand wirklich einen gehaltsintensiven 15er A-Skill, weder damals noch heute. Ich begann einen extrem schlanken Kader aufzubauen, mit teuren Multiskillern, die wenig Gehalt wollen, eine passende Spezialfähigkeit mitbringen, einen guten Charakter haben, und alle – bis auf den Keeper – trainierbar sind (PS und FL). Das war Teil eines Plans, einen nachhaltigen Kader aufzubauen, der nach und nach stärker wird ohne an Wert zu verlieren und letztlich gegen Teams in der Bundesliga bestehen kann. O-Ton als die Army in Saison 40 in Liga III.8 dümpelte: "Allerdings macht ein Blick auf die Bundesliga Sorgen: Schon in Saison 39 schafften dort drei Teams einen Schnitt von um die 390 Hatstats." Das provoziert heute natürlich nur ein müdes Lächeln, aber damals war das eben das Maß der Dinge.

 

 

 

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Veithi (Admin)
Veithi (Admin)

Ich spielte bereits 2009 Hattrick, musste aber wegen privater Probleme den Spielbetrieb einstellen. Seit Februar 2010 spiele ich mit meinem alten Vereinsnamen wieder HT. Meine Hobbys sind mit z.Z. 40 Jahren der Fußball beim FC Schwabing (Torwart), extrem viel Motorrad fahren mich mit Websprachen herumärgern und nochmal Fußball. Aktiv oder passiv, den ich liebe diesen Sport über alles. Meine größte Schwäche ist na? Die Rechtschreibung. Ich bin zuständig für Bilder, Artikel und alles was mit WEB zu tun hat bei HMC.

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