Roter Stern Recycling

 

 

Das Leben des recy-clo beim Roter Stern Recycling
 

Die Erinnerungen an das erste Leben als Hattrick-Manager und somit an die unendlich vielen notwendigen Trainingseinheiten in Verteidigung, an den Versuch gegen das System anzukämpfen und somit nicht bedingungslos auf Mittelfeldwerte zu setzen, an das Rumgetümple in den Ligen sieben bis drei… alles praktisch vollständig verblasst (Anmerkung der Redaktion: Ob dies auf den Schlafmangel aufgrund des Ausgangs und des exzessiven Alkoholkonsum in den Anfangsjahren, den nachher folgenden ehelichen "Pflichten" oder dem charmanten "Papi, Papi"-Rufen der Kinder mitten in der Nacht gelegen hat oder ob einfach das Unterbewusstsein sich bewusst oder unbewusst von den Sünden und Misserfolgen der Anfangszeit befreien wollte, wurde nicht analysiert). Geblieben ist nur noch wenig, Positives versteht sich: Zum Beispiel die Erinnerung an Pino Märki (unterdessen in den Jagdgründen verschollen), einer der goldigsten Jugendspieler, der je die Talentschmiede vom Roten Stern verlassen hat, der es als Aussenverteidiger geschafft hat, Nati A zu spielen… geblieben ist die Erinnerung an die Ära in der dritten und vierten Liga, an das Festgefahren sein und dann an den befreienden Beschluss, neu anzufangen, alles bisher Erreichte in Geld umzumünzen in der Hoffnung, es im zweiten Leben besser zu machen…


Mit Spielaufbau als Trainingsart und jungen Mittelfeldspielern wurde zusätzlich Geld verdient, während übermenschliche Flügelspieler und Defforen herangezüchtet wurde, so dass die Uruk-hai von Herr der Ringe lieber an Kindergeburtstagen als Clowns auftraten als sich gegen diese Übermenschen zu messen. Und nach dem Tal der Tränen folgte der Erfolg und ein Aufstieg fast nach dem anderen bis in die dritte Liga, Cup-Highlights, als man zum Beispiel in der Saison 40 erst am dritten Nati A Verein gescheitert ist (der Heimvorteil war anno dazumal dem Unterklassigen noch länger hold)… und dann der Aufstieg in die zweite Liga, die zwei Mal – trotz super Ausgangslage – nur zweite Plätze (Anmerkung der Redaktion: die unzähligen billigen Ausreden wurden hier rausgelöscht und es wird hier einfach ergänzt, dass recy-clo mit seinen Manager-Fähigkeiten noch nicht ganz das Zeug hatte für die Nati A). Und nun – alle guten Dinge sind drei – wiederum über eine gute Ausgangslage zum Meister und somit dem möglichen und langersehnten Aufstieg in die Nati A entgegen blickt und mit der Vorrunde wohl bewiesen hat, dass man die Fähigkeiten erhöht und somit Nati A tauglich wäre. Und dann – gierig wie man ist – liebäugelt man in „Brain“-Manier (Anmerkung der Redaktion: Aus „Pinky and the Brain“) mit der Weltherrschaft und sieht sich schon mit dem Cup-Pokal in den Händen, obwohl man erst – und auch nur dank des Losglückes – in Runde zehn steht…

Aber was wäre Hattrick ohne ein Haufen Illusionäre, ohne (absurde) Ziele, ohne grosse Worte bei kleinen Taten? Lediglich ein Spiel und nicht Teil unseres Lebens…

 

 

 

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Dieser Artikel stammt von:

Veithi (Admin)
Veithi (Admin)

Ich spielte bereits 2009 Hattrick, musste aber wegen privater Probleme den Spielbetrieb einstellen. Seit Februar 2010 spiele ich mit meinem alten Vereinsnamen wieder HT. Meine Hobbys sind mit z.Z. 40 Jahren der Fußball beim FC Schwabing (Torwart), extrem viel Motorrad fahren mich mit Websprachen herumärgern und nochmal Fußball. Aktiv oder passiv, den ich liebe diesen Sport über alles. Meine größte Schwäche ist na? Die Rechtschreibung. Ich bin zuständig für Bilder, Artikel und alles was mit WEB zu tun hat bei HMC.

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