Snowwhite Bethlehem l

 

 

Eine schneeweiße Erfolgsgeschichte Teil 1

 

Methusalem mit Snowwhite Bethlehem

„Browserspiele, sind das nicht die Dinger die ewig Zeit kosten, weil man sich total hineinsteigern kann und quasi ständig online sein muss um Erfolg zu haben? Näää, damit bin ich durch.“
So zumindest dachte ich nach meinem ersten Ausflug in dieses Genre, zwei oder drei Monate Travian. Denn irgendwie ist es mir nicht gegeben einfach nur so ein bisschen herumzudaddeln, weder online noch im physischen Leben. Wenn gespielt wird, dann auch richtig, wenn man nicht wirklich gewinnen will, dann machts auch keinen Spaß. Aber die halbe Freizeit zu opfern um ein Onlinespiel voranzutreiben? Ohne mich!

 

Nun, Hattrick versprach da anders zu sein. Man müsse nicht andauernd online sein um Erfolg zu haben, stand da auf der Startseite, und strategisch schimpfe sich das Spiel dann auch noch. Klingt gut, dachte ich, das schauste Dir mal an.
Mit allem zu Gebote stehenden Perfektionismus wurde zunächst das Handbuch seziert, das Fragenforum inspiziert und ht-links.de studiert. Nach einem Monat fand ich eigentlich, dass ich vom Spielverständnis her auch nicht blinder sei als die meisten Gurus des Fragenforums und der Ehrgeiz ein Spitzenteam zu formen hatte mich gepackt. Aber das kostete natürlich ewig Zeit, ich hatte mich total hineingesteigert und war quasi ständig online um Erfolg zu haben. Verdammt!

Gut, das war etwas übertrieben, ganz so schlimm wie das Travian-Fiasko war es dann auch nicht. Doch bei all dem Engagement ließ sich der angestrebte Erfolg nicht lange bitten und erhielt bei meinen neu gegründeten Schneeweißen schnell Einzug.
Die ersten Monate wurde noch die frisch erlernte normale SA-Trainingsstrategie gefahren, die einem auch heute noch im Fragenforum nahe gebracht wird, um seeehr laaaaangfristig nach oben zu kommen.
Doch schnell pfiff der übereifrige kleine Methusalem auf jegliche Langfristigkeit und versuchte sich als Händler. Durchaus mit beachtlichen Resultaten, aus der Startliga X ging es ohne auch nur eine Saison Verschnaufpause direkt hinauf bis in Liga IV. Dort sollte ich dann stranden, ungefähr die Hälfte meiner gesamten Hattrickkarriere habe ich in der IV.13 verbracht, stolze 11 Saisons.

 

Nun, ans Nichtaufsteigen musste ich mich erstmal gewöhnen. Eine Hammerliga war das, die IV.13, nach durchschnittlichen Ratings waren wir meine ersten Saisons dort immer unter den Top10 Ligen in Deutschland. Alle wollten wir aufsteigen und so prügelten sich die überzüchteten Mördertruppen um den einzigen Platz an der Sonne, der die Aufstiegshoffnung verhieß. Nur leider klaut man sich so gegenseitig zwangsläufig die Punkte, ein Direktaufstieg glückte deshalb keinem, auch mir nicht trotz zweier Meisterschaften, und in der Reli, mit Auswärtsnachteil, ist es gegen hochgepicte Drittligisten dann auch kein Zuckerschlecken.
 

Auf diese Art kamen immer mehr starke Teams in die Liga, weil die nicht so starken wieder abstiegen und die richtig starken nach oben keinen Abfluss fanden. Die IV.13 litt an Verstopfung.

 

 

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Dieser Artikel stammt von:

Veithi (Admin)
Veithi (Admin)

Ich spielte bereits 2009 Hattrick, musste aber wegen privater Probleme den Spielbetrieb einstellen. Seit Februar 2010 spiele ich mit meinem alten Vereinsnamen wieder HT. Meine Hobbys sind mit z.Z. 40 Jahren der Fußball beim FC Schwabing (Torwart), extrem viel Motorrad fahren mich mit Websprachen herumärgern und nochmal Fußball. Aktiv oder passiv, den ich liebe diesen Sport über alles. Meine größte Schwäche ist na? Die Rechtschreibung. Ich bin zuständig für Bilder, Artikel und alles was mit WEB zu tun hat bei HMC.

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