Denn von Henn ll

 

 

Frage 2
Man hört immer von den Daytraden oder Daytrading. Kannst Du für unsere Leser die Sache ein bisschen vertiefen? Hast Du spezielle Tipps, die Spieler im richtigen Moment zu kaufen bzw. verkaufen??? Wenn ja würden sich bestimmt nicht nur die neuen HT Manager darüber freuen.

Denn von Henn:

Daytrading bedeutet, dass man den Transfermarkt nach günstigen Spielern durchforstet. Dabei ist es nicht wichtig, wie alt die Spieler sind und auch die Spielerstärke ist nicht entscheidend. Wichtig ist nur, dass sie günstig sind. Dabei wird gerne der Transfervergleich als Richtwert genommen.
Wenn man dann ein Schnäppchen schlägt, werden die Spieler wieder sofort (nachdem sie einmal eingesetzt wurden) wieder für wesentlich mehr Geld zum Verkauf angeboten.
Der jeweilige Differenzbetrag (zwischen Kauf- und Verkaufspreis) ist dann der Gewinn für den eigenen Verein.
Daytrading als solches funktioniert auf sämtlichen Spielerebenen, insofern man die Preise richtig einschätzt. Z.B. bei Spielern, die 10.000,-€ Wert sind, aber nur für 1000,-€ gekauft und anschließend für 10.000,-€ weiterverkauft werden. Genauso auch bei Spielern, die 3 Mio Wert sind, aber für 2,5 Mio gekauft und anschließend für3,5 Mio weiterverkauft werden.
Berücksichtigen muss man, dass ein solcher Handel immer das Risiko trägt, dass man den Spieler nicht gleich wieder für mehr Geld los wird (oder auch nie mit Gewinn). Da wöchentlich ein Gehalt zu zahlen ist, wird der Gewinn von Woche zu Woche kleiner, umso länger der Spieler im Verein bleibt. Dafür sinkt auch die Verkaufsgebühr, welche man bei einem Verkauf entrichten muss. Diese Gebühr liegt zwischen 9,59% (der Spieler war 3 Tage im Verein) und 2% (der Spieler ist seit 16 Wochen oder länger im Verein). Hinzu kommen immer noch 2% für den Heimatclub und 3% für den vorherigen Verein.
Somit muss man als Trader immer zwischen 14,59% und 7% des Verkaufspreises mit einberechnen (eher über 10% da es ja Daytrading ist). Des Weiteren wird beim Kauf einmalig ein volles Gehalt fällig, was ebenfalls den Gewinn schmälert.

Um noch ein Beispiel anzubringen:

Spieler XY kostet 6000,-€ Gehalt pro Woche. Der durchschnittliche Transfervergleich liegt bei einer 1 Mio.

Wir kaufen den Spieler für 800.000,-€ und zahlen gleich sein erstes Gehalt. Damit hat uns der Spieler 806.000,-€ gekostet.
Erst nach 2 Wochen findet sich ein Käufer und der Spieler geht für 1,1 Mio an den nächsten Verein über. In den 2 Wochen haben wir noch 2 Mal ein Gehalt bezahlt (insgesamt 12.000,-€) und die Verkaufsgebühr betrug 12,55% (7,55% für den Spielervermittler, 2% für den Heimatclub und 3% für den vorherigen Verein). 12,55% von 1,1 Mio ergibt 125.500,-€.

Wenn man jetzt alles zusammen rechnet ergibt das:

1.100.000,- € Verkaufserlös, minus
125.500,-€ Gebühren, minus
12.000,-€ Gehalt, minus
806.000,-€ Kaufkosten, ist gleich

158.500,- € Gewinn

Daran sieht man den Nutzen des Daytradings. Der Nachteil ist, wie bereits erwähnt, dass man sich auch verspekulieren kann und der Spieler keinen Gewinn abwirft.
Z.B. kann die Form des Spielers runter gehen oder die Nachfrage sinkt (und somit der Transfervergleich) und dadurch bleibt man auf dem Spieler sitzen.
Des Weiteren wirken sich Käufe und Verkäufe öfters auf die Teamstimmung aus. Das wiederum beeinträchtig den sportlichen Erfolg.

Ferner ist Daytrading sehr Zeitintensiv. Dadurch muss man auch für sich selber über den Nutzen nachdenken. Wenn man mehrere Stunden pro Woche nur für Daytrading aufwendet und dadurch aber nur ein minimaler Gewinn überbleibt, sollte man die Zeit lieber anderweitig nutzen. Z.B. eine eigene Homepage betreiben. 😉
Bezgl. guter Kauf- und Verkaufszeitpunkte kann ich nur sagen, dass es die selten gibt. Durch das "automatische Gebot" ist es inzwischen fast egal, wann man einen Spieler anbietet.
Prinzipiell verdichten sich die Transfers immer werktags zwischen 17 und 20 Uhr und am Wochenende. Nachts gibt es tendenziell wenige Transfers. Somit kann man da von guten Kauf- und Verkaufszeitpunkten sprechen.

Ich persönlich kann nur den Tipp geben, dass man für sich selber den optimalen Verkaufszeitpunkt sucht. Denn die einen favoritisieren den Sonntag, während andere auf Freitagabend schwören. Manche mögen auch den Dienstag usw..
Man sollte einfach die Spieler zu unterschiedlichen Tagen und Uhrzeiten listen und dadurch wird sich ein Zeitpunkt herausstellen, wo man mit den Erlösen zufrieden war. Wichtig bei der Zeitpunktsuche ist natürlich, dass man bei den Spieler immer ein Mindestgebot angibt, damit er nicht unter Wert verkauft wird. 😉

Der beste Kaufzeitpunkt ist immer dann, wenn ein Spieler (der den eigen Club sportlich bereichert) zu einem fairen Preis gelistet ist und es nur noch ein paar Sekunden bis zur Deadline sind.. 😉

 

 

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Dieser Artikel stammt von:

Veithi (Admin)
Veithi (Admin)

Ich spielte bereits 2009 Hattrick, musste aber wegen privater Probleme den Spielbetrieb einstellen. Seit Februar 2010 spiele ich mit meinem alten Vereinsnamen wieder HT. Meine Hobbys sind mit z.Z. 40 Jahren der Fußball beim FC Schwabing (Torwart), extrem viel Motorrad fahren mich mit Websprachen herumärgern und nochmal Fußball. Aktiv oder passiv, den ich liebe diesen Sport über alles. Meine größte Schwäche ist na? Die Rechtschreibung. Ich bin zuständig für Bilder, Artikel und alles was mit WEB zu tun hat bei HMC.

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